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CPU Temperaturen am PC / Notebook auslesen

So lesen Sie die CPU Temperaturen am PC oder Notebook aus

Viele PC oder Notebook Besitzer kennen das Problem. Das Gerät wird sehr heiß oder die Temperatur ist höher als normalerweise. Häufig kommt es bei einem zu heißen Prozessor auch zu Abstürzen oder anderen Fehlermeldungen oder sogenannten Bluescreens. Um ein Temperaturproblem feststellen zu können oder um auszuschließen ob ein anderer Fehler vorliegt, ist es in erster Linie ratsam die CPU Temperaturen an seinem Notebook oder PC auszulesen. Wie Sie dies ganz einfach an Ihrem heimischen Computer tun können, erklären wir Ihnen jetzt.

Temperaturen am Computer anzeigen lassen

Ein zu heißer Computer für häufig zu Fehlermeldungen, Abstürzen oder Bluescreens. Oft kommt es auch vor, dass der Computer oder Laptop nicht mehr angeht. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, können Sie zunächst einmal versuchen, sich die Temperaturen Ihres Computers anzeigen zu lassen. Häufig kann die aktuelle CPU Temperatur auch aus dem Bios entnommen werden. Dies zeigt aber meist nur die Temperatur im Leerlauf an. Diese können jedoch niedrig genug sein um keine Fehler zu verursachen. Besser ist hier die Methode sich die CPU Temperaturen am PC oder Notebook mit Hilfe eines Programms anzeigen zu lassen. Dies zeigt nämlich die aktuelle Temperatur und oftmals auch die Lüfterdrehzahl im laufenden Betrieb an.

Ein empfehlenswertes Programm ist HWMonitor. Dieses Programm benötigt Administratorenrechte, sprich Sie müssen es nach der Installation als Administrator ausführen. Anschließend erhalten sie grafisch Auskunft über die aktuelle Temperatur von:

  • CPU
  • Grafikkarte
  • Festplatten
  • SSDs

sowie die Lüfterdrehzahl des Prozessors, der Grafikkarte und der Gehäuselüfter. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die angeschlossenen Lüfter mindestens über einen Drei-beziehungsweise Vier-Pin Steckers mit Ihrem Mainboard verbunden ist. Neben den aktuellen Temperaturen zeigt das Programm auch den niedrigsten und höchsten gemessenen Wert an, welcher in dem Zeitraum nach dem Programmstart ermittelt wurde. So haben Sie immer eine optisch gelungene Übersicht aller Temperaturen an Ihrem PC oder Notebook.

Was tun bei zu heißen Temperaturen?

Hohe Temperaturen haben häufig negative Auswirkungen auf die Lebenszeit Ihrer Hardware Komponenten. Deshalb sollten Sie dem Hitzeproblem schnellstmöglich entgegenwirken. Eine Hilfe vom Fachmann ist nicht immer sofort notwendig. Viele Dinge können Sie im Vorfeld selbst ohne besondere Kenntnisse prüfen. Als erstes sollten Sie den Computer vom Strom trennen und alle angeschlossenen USB Geräte oder Bildschirme von Ihrem Computer abstecken. Im Regelfall lässt sich ohne große Mühe die Seitenverkleidung Ihres PCs demontieren. Hierzu benötigen Sie im schlimmsten fall ein Kreuz Schraubendreher, im besten Fall verfügt Ihr PC über Wendelschrauben, welche Sie einfach mit den Fingern herausdrehen können. Lassen Sie die Verkleidung abmontiert und stecken Sie wieder alle notwendigen Kabel an, wie zum Beispiel Maus, Tastatur, Bildschirm und Strom. Schalten Sie nun Ihren PC an und überprüfen Sie ob sich alle Lüfter in Ihrem Gehäuse drehen. Wichtig ist hier der CPU-Kühler. Moderne Grafikkarten verfügen heutzutage über eine integrierte Lüftersteuerung, welche die Kühler erst ab einer bestimmten Temperatur ansteuert. Daher kann es hier vorkommen, dass sich die Lüfter nicht immer drehen.

Hinweis: Fassen Sie unter keinen Umständen elektronische Bauteile im inneren Ihres Computers an, solange Spannung anliegt und das Gerät angeschaltet ist. Unterziehen Sie hier den Lüftern nur eine Sichtprüfung!

Alle Lüfter drehen was nun?

Sollten sich alle Lüfter drehen, dann liegt offensichtlich ein anderer Fehler vor. Eine weitere Fehlerquelle ist hier oftmals zu alte oder ausgetrocknete Wärmeleitpaste. Diese befindet sich zwischen CPU und Kühlkörper. Die Wärmeleitpaste selbst zu tauschen ist jedoch gerade für Laien eine etwas anspruchsvollere Arbeit. In unserem Artikel: Wärmeleitpaste tauschen, gehen wir jedoch nochmal etwas genauer darauf ein.

Sollten Sie es sich jedoch nicht selbst zutrauen, bleibt oftmals nur der Weg zum Experten. Dieser berät Sie ausführlich über Reparaturmaßnahmen oder Lösungsansätzen.

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