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Wie warm darf Arbeitsspeicher / RAM werden?

Je kühler, desto besser, lautet die Devise bei elektronischen Geräten. Vor allem Computer-Komponenten, die zu warm werden, leiden unter den Temperaturen. Ebenso schwindet die Lebensdauer bei zu warmen Bauteilen im Rechner. Doch wie warm oder heiß dürfen die Hardwareteile eigentlich werden? Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema RAM-Module bzw. Arbeitsspeicher und wie warm bzw. heiß dieser maximal werden sollte.

Wie heiß darf der Arbeitsspeicher werden?

Zu hohe Temperaturen im PC-Gehäuse sind nicht besonders gut für die einzelnen Hardware-Komponenten. Vor allem Prozessor, Arbeitsspeicher und Mainboard leiden unter zu hohen Temperaturen. Daher sollten Sie immer für ausreichend Kühlung im PC-Gehäuse sorgen. Den idealen Airflow erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber zum Thema „Lüfter und Airflow im PC“. Nichts desto trotz sollten Sie immer dafür sorgen, dass der PC genügend Platz zum Atmen hat. Verdecken Sie nicht die Lüfterschlitze und stellen Sie den PC nicht in einem Schrank, da dies zu einem Hitzestau führen kann und die warme Luft so nicht ideal aus dem Gehäuse abtransportiert werden kann. Die Ideale Betriebstemperatur für RAM-Module beziehungsweise Arbeitsspeicher liegt zwischen 25 und 60 Grad Celsius. Wärmer sollte der Arbeitsspeicher höchstens nur über einen geringeren Zeitraum. Behalten Sie daher die Temperaturen Ihres PCs ab und zu im Auge.

Was tun, wenn der RAM zu heiß wird?

  • Kontrollieren Sie den Luftstrom in Ihrem Computer: Sind ausreichend viele und große Lüfter in dem Gehäuse verbaut? Wir raten hier zu mindestens zwei Gehäuselüftern: Einen der frische Luft in das Gehäuse befördert und einen der warme Luft aus dem Gehäuse pustet. Falls Ihr PC keinen oder nur einen Lüfter hat, können Sie in den meisten Fällen einen weiteren Lüfter nachrüsten. Diese sind nicht besonders teuer und der Einbau gestaltet sich auch als einfach.
  • Reinigen Sie Ihren PC in regelmäßigen Abständen: Ein dreckiger und verstaubter PC ist in erster Linie nicht besonders hygienisch, aber vielmehr sorgt der Staub dafür, dass der PC bzw. die Lüfter den PC oder dessen die Komponenten nicht mehr ausreichend kühlen können. Reinigen Sie daher Ihren PC – je nach Aufstellungsort – in regelmäßigen Abständen. Dazu reicht ein handelsüblicher Staubsauger, den Sie auf die niedrigste Stufe stellen und ein einfacher Pinsel, mit dem Sie die Hardware von Staubresten befreien können.
  • Gekühlten Arbeitsspeicher einbauen: Als Alternative zu herkömmlichen RAM-Modulen gibt es auch welche mit Kühlkörpern. Diese sorgen dafür, dass die wärme besser von dem Arbeitsspeicher abgeleitet werden kann. Normalerweise ist es jedoch nicht notwendig den RAM zu Kühlen.
  • Immer nur Baugleiche RAM-Module verbauen: Nicht jedes RAM-Modul ist gleich! Das merkt man nicht immer nur gleich an der Farbe oder des Hersteller-Namens – auch die Spannung kann unterschiedlich sein. Einige Module benötigen eine andere bzw. höhere Spannung als andere, was ebenfalls dazu führen kann, dass die Temperatur ansteigen kann.

Fazit zur maximalen Temperatur des RAMs

Achten Sie darauf, dass die Temperaturen in Ihrem PC so angenehm kühl wie möglich bleiben. Dazu ist ein optimaler Airflow notwendig. Reinigen Sie Ihren PC in regelmäßigen Abständen und befreien Sie die Hardware von Staub. Eine Temperatur von 25 bis 60 Grad Celsius sind für RAM-Module bzw. den Arbeitsspeicher völlig normal.

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