Erfahrungsberichte News Wissenswertes

Corona-Erfahrungsbericht: Plötzlich hat es mich auch erwischt!

Wir schreiben gerne über sämtliche Themen, die uns aktuell betreffen, speziell aber im Bezug auf Technik. Wir haben bereits mehrfach über das Thema Coronavirus berichtet uns aber nicht zu sehr auf dieses Thema versteift, schließlich sind wir ein Technik-Blog. Dennoch hat es mich jetzt auch erwischt – und das genau in der Zeit, wo die Medien von niedrigsten Inzidenzen sprechen, Lockerungen und Überwindung der „dritten Welle“. Ich zähle nebenbei bemerkt zu den Menschen, die dieses Virus immer ernst genommen haben und sich einfach an die Hygieneregeln gehalten hat – trotzdem wurde Mitte Juni 2021 COVID-19 zunächst durch einen Schnelltest und im Anschluss durch den sicheren PCR-Test bei mir bestätigt, da ich jetzt sowieso genug Freizeit habe. Da nun eine zweiwöchige Quarantäne ansteht, schreibe ich diesen Corona Erfahrungsbericht. Ich beschreibe aber nicht nur die Zeit während der Infektion, sondern auch wie es vielleicht dazu kam, was ich vorher alles erleben durfte bzw. musste und wie es nach der Coronavirus-Infektion weiterging.

Wie ich erstmalig mit dem Corona-Virus in Berührung kam

Im Jahr 2020 war ich lange Zeit im Home-Office, da ich meiner Arbeit normalerweise auch ohne Probleme von zu Hause nachgehen kann. Leider sieht mein Arbeitgeber das anders, daher musste ich zunächst die „Karte spielen“, dass ich gerne solange im Home-Office sein möchte, bis meine Großeltern geimpft sind. Danach wollte mich der Arbeitgeber ins Büro ordern – und so kam es dann auch. Es ging lange Zeit gut. An die allgemeinen Hygiene-Maßnahmen wurde sich leider nur teilweise gehalten, weshalb ich umso besorgter war, als plötzlich bekannt wurde, dass der Sohn eines Arbeitskollegen positiv getestet wurde. Das Gesundheitsamt hat meinen Kollegen dann sofort telefonisch kontaktiert und er ging nach Hause. Ein PCR-Test bestätigte einen Tag später, dass auch er bereits den Coronavirus in sich trug aber trotzdem auf der Arbeit war. Er hatte keine Symptome und ging demnach auch logischerweise auf die Arbeit. Er hat auch nicht die Möglichkeit auf Home-Office, da er in der Werkstatt arbeitet. Jedenfalls hatte ich auch mit diesem Herrn regelmäßig Kontakt. Ein Schnelltest auf der Arbeit war aber dann erst einmal negativ. Mein Arbeitgeber hat diese Schnelltests zur Verfügung gestellt:

Angebot
Hotgen Corona Schnelltest Selbsttest, 1...
2.549 Bewertungen
Hotgen Corona Schnelltest Selbsttest, 1...
  • Antigentest auf SARS-CoV-2 zur Eigenanwendung durch Laien, Sonderzulassung nach §11 Absatz 1 Medizinproduktegesetz...
  • Geprüfte Qualität durch das Paul-Ehrlich-Institut und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
  • Sensitivität: 95,37% (Positive Testung); Spezifität: 99,13% (Negative Testung); Gesamtprozentuale Übereinstimmung:...
  • Sehr einfache Anwendung durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich (Anterior Nasal)
  • Amazon verkauft nur vom BfArM zugelassene Selbsttests

Ab diesem Tag habe ich bei meinem Arbeitgeber gefordert, dass ich ab sofort wieder ins Home-Office möchte, da mir die Gefahr mich mit dem Coronavirus anzustecken zu hoch war. Ich sagte, dass ich erst wieder vor Ort arbeiten werde, sobald ich vollständig geimpft bin. Sich aktuell freiwillig impfen zu lassen ist ja auch gar nicht so einfach. Aber dazu später mehr. Ach, das hat sich aber auch sowieso jetzt erst einmal erledigt.

Jedenfalls war ich von da an wieder im Home-Office und habe ich mich selbstständig und freiwillig, nachdem Kontakt mit meinem Arbeitskollegen, in Quarantäne gesetzt. Ja, richtig gelesen, freiwillig! Die Problematik ist ja, wie wir alle wissen, dass das Coronavirus, bedingt durch die Inkubationszeit, auch erst eine Woche später nach Erstkontakt ausbrechen kann. Genau das macht das Virus ja auch so tückisch. Ich habe anfangs ein paar Schnelltests gemacht, die alle negativ waren, aber denen kann man auch nicht immer vertrauen, weshalb ich einen PCR-Test machen wollte. Dieser wurde mir aber verwehrt. Ich habe mit diversen Gesundheitsämtern telefoniert und niemand wollte so richtig helfen. Was mich übrigens auch sehr gewundert hat ist, dass mich nach der Aktion mit meinem Arbeitskollegen nicht ein einziges Mal das Gesundheitsamt verständigt hat. Ich selbst habe sogar einen Tag später das Gesundheitsamt angerufen und nachgefragt, wie ich mich jetzt verhalten sollte. Sogar meine Daten habe ich durchgegeben und bekam Rückmeldung, dass man sich „im Laufe des nächsten Tages melden werde“. Auf diese Rückmeldung warte ich noch heute. Das war jedenfalls wieder ein Komplettversagen.

Danach habe ich mich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) gewandt, auch hier wollte man mir keinen PCR-Test „verschreiben“, da dies nur von einem Hausarzt möglich sei, die aber am Wochenende geschlossen haben. Auf meine Nachfrage, warum ich bisher noch immer nicht vom Gesundheitsamt kontaktiert wurde, sagte man mir, dass diese wohl extrem überfordert und überlastet wären und das obwohl überall die Rede von sinkenden Zahlen ist und vor „überstandener Welle“. Einen PCR-Test konnte ich trotzdem nicht machen. Ich hätte zwar Einen machen können, aber wollte dafür nicht selber tief in die Tasche greifen und 80-100€ dafür bezahlen. Den darauffolgenden Montag habe ich die Situationen meinem Hausarzt geschildert und daraufhin einen PCR-Test machen dürfen, der dann aber negativ war. Auch der Arzt war entsetzt, als ich berichtete, dass ich noch gar nicht vom Gesundheitsamt kontaktiert wurde. Er wies dann aber an, mich weiterhin in Selbstquarantäne zu begeben. Gesagt, getan. Nach zwei Wochen war alles gut und das Coronavirus hatte mich verschont. Etwa einen Monat war es dann aber soweit…

Wo habe ich mir nur damit angesteckt?

Während der Zeit im Home-Office habe ich mich also wieder deutlich sicherer als auf der Arbeit vor Ort gefühlt. Meiner Arbeit konnte ich nach wie vor gut nachgehen. Dann hatte ich mal eine Woche Urlaub. Währenddessen wurden deutschlandweit Lockerungen erteilt, da von immer niedrigeren Inzidenzen die Rede war. Lusterweise sind genau zu diesem Zeitpunkt extreme viele Coronafälle in meinem Umkreis bekannt geworden. Unter Anderem hat sich einer meiner Arbeitgeber angesteckt, dessen Frau, sowie ein weiterer Mitarbeiter, die aber alle wieder genesen sind und auch wieder arbeiten. Also wo habe ich mich mit Corona angesteckt?! Ich war dann eine Woche im Urlaub bzw. hatte eine Woche frei, da man ja nicht unbedingt ins Ausland fahren sollte.

Also waren wir mal im Zoo, haben ein paar fällige Möbeleinkäufe erledigt. Alles ohne Schnelltest-Pflicht und teilweise ohne Maskenpflicht. Wo ich mich also angesteckt haben könnte, kann ich nicht sagen. Als es eine Woche später mit den Symptomen losging, ging ich zunächst davon aus, dass ich nur erkältet bin. Wir waren nämlich viel im Auto und in Transportern unterwegs mit Klimananlage auf Maximum. Während der Zeit war es nämlich sehr schwül und warm in Deutschland. Und auf Klimaanlagen reagiere ich sowieso sehr anfällig. Daher ging ich davon aus, dass ich deshalb etwas verschnupft bin. Ein, zwei Tage später kam noch husten und Gliederschmerzen hinzu. Ich ging hier immer noch von einer Erkältung aus und habe mich dann mal zu einem Schnelltestzentrum begeben.

Wurde ich Opfer eines Corona-Test-Betrugs?

Einige Zeit vor der Coronavirus-Ansteckung las man immer öfter von Schnelltestzentren, die Coronatests gefälscht hätten. Daher war ich solchen Testzentren schon immer etwas skeptisch gegenübergestellt. Als ich erstmals dort war, sagte man mir auch auf Nachfrage, dass das „Personal“ dort nur ein 1-2 tägiges Seminar absolviere und dann „offiziell“ testen dürfe. Inzwischen sprießen solche „Testzentren“ ja fast aus jeder Ecke, da jeder so einen Laden aufmachen darf und damit richtig gutes und vor Allem schnelles Geld verdienen darf. Glücklicherweise hat das Land aber die Regeln dafür endlich verschärft. Zu meiner Zeit aber leider nicht.

Jedenfalls war mein Coronatest, trotz der ganzen Symptome negativ, weshalb ich mir dann auch nichts weiterdachte. Der Herr an der Teststelle hat mich aber auch schon so komisch angeguckt und mir die Bestätigung mit extremen Abstand gegeben, das hat er bei den Anderen aber nicht so gemacht. Das Ergebnis in dem Tester habe ich leider nicht gesehen. Das machte mich dann schon etwas stutzig. Ich dachte erst, die Herren dort haben keine Lust meinen positiven „Fall“ zu melden, zu bearbeiten und sich die Zeit sparen. Das sind natürlich nur Spekulationen, sollte das aber wirklich so sein, dann fände ich das schon richtig frech, dreist und unverantwortlich. Vielleicht habe ich mich auch in diesem Testzentrum angesteckt?! Ich war nämlich ausschließlich an diesem einen Standort, aber ich weiß es auch nicht. Erst auf Bitte meiner Freundin habe ich dann zwei Tage später den Hausarzt angerufen und dieser bestätigte dann meinen Verdacht mit einem positiven PCR-Test. Und dann ging auf einmal alles ganz schnell.

PCR-Test bestätigt Infektion mit dem Coronavirus

Nachdem ich dann morgens durch meinen zuständigen Hausarzt angerufen wurde, teilte man mir mit, dass der PCR-Test positiv sei. Auf meine Nachfrage teilte man mir mit, dass der CT-Wert 20 beträgt. Ein CT-Wert von 20 stelle eine mittlere Infektiosität dar. Ich war wohl 2-3 Tage zuvor noch „ansteckender“. Genau dort war auch beim Schnelltest, der aber angeblich negativ war. Kurze Zeit später meldete sich dann auch schon das zuständige Gesundheitsamt. Ich ging ran und sagte, dass ich begeistert bin, dass ich dieses Mal so schnell geht. Der Herr war sehr nett und teilte mir alle Anweisungen mit. Zusätzlich musste ich die engen Kontakte der letzten 2-3 Tage bekanntgeben. Das Ganze sollte ich dann auch noch einmal per Mail bestätigen. Gesagt, getan. Dann hat mich der Herr offiziell in die zweiwöchige Quarantäne gesteckt. Im Anschluss folgte noch eine Mail mit allgemeinen Informationen zum Coronavirus, Hygienemaßnahmen, Verhalten zu Hause und mit Angehörigen, sowie einem Corona-Tagebuch, in welches man täglich Symptome und Temperaturmessungen eintragen soll. Von nun an zählte ich offiziell zu den knapp 4% aller Coronaerkrankten in Deutschland.

Coronavirus und Symptome

Wie bereits anfangs erwähnt, ging ich tatsächlich nur von einer normalen Erkältung aus, die ich mir durch die dauernde Nutzung von Klimaanlagen geholt habe. Meine Symptome waren zunächst nur Schnupfen, etwas Husten, Gliederschmerzen und eine Nacht sogar kurz Schüttelfrost. Lusterweise hatte ich aber zu keinem Zeitpunkt Fieber. Die höchste gemessene Temperatur war 37,4 °C, welches Normaltemperatur ist. Ein paar Tage später bemerkte ich aber, dass ich plötzlich nichts mehr riechen kann. Weder Parfum, noch Deo, noch leckeres mir bekanntes Essen. Der Geruchsverlust war also zu 100% eingetreten. Und wo wir schon bei Essen sind: Auch der Geschmacksverlust war fast zeitgleich eingetreten. Ich würde sagen ich konnte zu diesem Zeitpunkt (Tag 2 der Quarantäne) nur noch 10% schmecken, darunter meist nur extreme Geschmäcker wie sehr süße Schokocremes und sehr bitteres oder saures Essen.

Gliederschmerzen und Schüttelfrost

Noch bevor festgestellt, dass ich am Coronavirus erkrankt bin, hatte ich ein paar Tage Gliederschmerzen, neben den normalen Erkältungssymptomen, wie Schnupfen. In einer Nacht, als ich kurz wach wurde, stellte ich extremen Schüttelfrost fest. Dieser legte sich am schnell. Danach waren es nur noch zwei Tage Gliederschmerzen. Nach dem positiven PCR-Test waren die Gliederschmerzen weg – so ein dummer Zufall aber auch…

Husten

Husten war vermehrt aufgetreten, mal mehr mal weniger. Vor Allem morgen war der husten sehr trocken, wurde aber schnell leicht und ließ sich locker abhusten. Mittels normaler Medizinprodukte aus der Drogerie, wie Lutschtabletten lies sich der Husten sauber lockern und tat nicht weh. Atemprobleme oder Kurzatmigkeit war zu keiner Zeit vorhanden. So war der Verlauf auf das Minimum reduziert. Zum Ende der Krankheit war es lediglich der Husten, der einem etwas zu schaffen machte. Der Husten war teilweise sehr trocken und leis sich nur schwer „lockern“. Viel trinken u.a. Tee und Wasser, sowie entsprechende Lutschtabletten machten es aber erträglich.

Geschmacksverlust

Am Anfang waren es die normalen Erkältungserscheinungen. Einige Tage später aber folgten der vollständige Geruchsverlust und dann auch der Geschmacksverlust. Im Selbstexperiment – nein mein Name ist nicht Jenke – stellte sich heraus, dass lediglich sehr süße, saure oder extreme Geschmäcker ganz leicht wahrgenommen werden konnten. Zwischenzeitlich war mein Geruchssinn also zu 100% verschwunden. Das machte mir natürlich große Sorgen, da man schon davon gelesen hat, dass dies sehr lange andauern könne und sogar teilweise für immer so bleiben würde…

Also begann ich täglich morgens Parfum zu nehmen, welches ich genau kannte. Tatsächlich habe ich nichts gerochen und so wurde mir auch schnell klar, dass ich das erst einmal abhaken kann. Genau so hat es sich auch mit dem Geschmack verhalten. Es wäre die perfekte Gelegenheit für eine Diät! Am vierten Tag aber wiederholte ich die Prozedur am Morgen. Plötzlich machte sich eine feine Duftnote bemerkbar und ich war total happy, dass sich der Geruchssinn wohl am regenerieren ist. Auch der Geschmack kam nach und nach wieder.

Man kann sich gar nicht vorstellen wie etwas so banales und selbstverständliches einen Menschen glücklich machen, wenn man dies erst einmal verloren hatte. Man weiß jetzt erst richtig zu schätzen, wie gut wir es eigentlich haben, dass wir jeden Tag den Duft um uns wahrnehmen können und den Geschmack vom Lieblingsessen.

Quarantäne Erfahrungsbericht

Von nun an befand ich mich also in Quarantäne, bei der mich meine Freundin begleitet hat – zum Glück, so könnten wir uns gegenseitig in dieser Zeit ablenken und haben gefühlt ganz Netflix durch gesuchtet. Sie hat sich natürlich schon etwas Gedanken gemacht. Aber mir ging es von Tag zu Tag besser. Dennoch haben wir immer ausreichend Abstand gehalten und in getrennten Betten geschlafen. Eine Woche später durfte sie nochmals einen PCR-Test machen, der dann auch wieder negativ war. Wir vermuten bis heute, dass die erste Impfung bereits so viel Wirkung zeigte, sodass eine Infektion ausblieb.

Corona-Tagebuch

Während der zweiwöchigen Quarantäne wurde durch das Gesundheitsamt ein Corona-Tagebuch verordnet. So sollte ich jeden Tag Fieber messen und meine Symptome darin eintragen. So sieht das Tagebuch für an COVID-19 erkrankte Personen aus.

Datum Fieber (ja, nein) Temperatur Husten (ja, nein) Halsschmerzen (ja, nein) Kurzatmigkeit Sonstige
11.06.21 N 37,2 J J N Schnupfen
12.06.21 N 36,6 J J N Schnupfen besser,

jetzt Geruchsverlust 100%

Geschmacksverlust 90%

13.06.21 N 36,4 J J N Geruchsverlust 100%

Geschmacksverlust 90%

14.06.21 N 36,7 J J N Geruchsverlust 50%

Geschmacksverlust 50%

15.06.21 N 36,2 J N N Geruchsverlust 50%

Geschmacksverlust 50%

16.06.21 N 36,9 J N N Geruchsverlust 20%

Geschmacksverlust 20%

17.06.21 N 36,7 N N N /
18.06.21 N 36,9 N N N /
19.06.21 N 36,4 N N N /

Ich gehe davon aus, dass das Corona Tagebuch in die allgemeinen Statistiken eingehen werden. Zusätzlich wird dieses mit Sicherheit dem zuständigen Arzt weitergeleitet, um den Krankheitsverlauf besser zu sehen und mich aus der Quarantäne ohne Risiko entlassen zu können.

Freundin begleitet die Quarantäne

Da sich meine Freundin während meiner Infektion bei mir befand, haben wir uns entschlossen die Quarantäne gemeinsam durchzuziehen. Ihr PCR-Test war übrigens zum gleichen Zeitpunkt negativ. Sie hatte bereits vor einigen Wochen ihre erste Impfung erhalten. Die Ärzte gingen davon aus, dass diese vielleicht schon ausgereicht habe, damit Sie sich nicht infiziert. Sicher ist es jedoch nicht. Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt darf Sie den zweiten Impftermin wahrnehmen, solange sie am besagten Tag einen negativen Coronatest von einer offiziellen Schnelltest-Station nachweisen kann.

Coronavirus und Einkaufproblematik

Glücklicherweise ist mein Vater durchgeimpft und konnte daher ohne Probleme alle Einkäufe für uns erledigen, worüber auch auch sehr dankbar bin. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es Coronaerkrankten ergeht, die nicht dieses Privileg haben und so schnell Hilfe bekommen.

Und immer noch nicht gegen Corona geimpft!

Die Impfproblematik hat sich somit auch erst einmal erledigt. Schließlich gilt man als Genesener ebenfalls als vorerst geschützt gegen weitere Corona Infektionen. Und das ist auch das, was mich gerade wieder aufregt. Ich wollte mich bereits Wochen zuvor impfen lassen, habe aber einfach keinen Termin bekommen. Registriert bin ich nach wie vor bei diversen Ärzten auf der Warteliste. Auch habe ich mich bei dem Portal sofort-impfen registriert. Das war auch bereits vor mehr als fünf Wochen und bisher kam keine Meldung. Zusätzlich versuchte ich es sogar über Bekannte, bzw. Vitamin-B aber keine Chance, weil einfach kein Impfstoff vorhanden zu sein scheint… Keine Chance.

Zwischenzeitlich musste ich lesen, dass ein Freund in einer WhatsApp-Gruppe einen Link geteilt hat, bei dem man sich zu einer sofortigen Impfung zu Johnsen & Johnsen anmelden könnte. Ich hätte dort sogar sofort einen Termin für die folgende Woche bekommen – ich kam mir schon ein bisschen verarscht vor. Doch schlussendlich ist es egal. Als Genesener ist man ja quasi wie eine geimpfte Person. Wir wissen zwar nicht wie lange, aber vielleicht bekomme ich ja dann in einem Jahr die nächste Impfung etwas schneller und stecke mich dann nicht wieder damit an – wir werden es sicher früh genug erfahren.

Impfen so einfach wie nie?

Inzwischen wurde ich ich auch geimpft, da die allgemeine Impfempfehlung für Genesene auf 4 Wochen reduziert wurde. Dies sei wohl eine neue Erkenntnis, woraufhin ich mich zusätzlich impfen ließ. Den Termin habe ich sogar spontan wahrgenommen. Diverse Impfzentrum werden sogar noch in diesem Jahr schließen, da die Nachfrage extrem gesunken ist, da plötzlich zu viel Impfstoff vorhanden sei. Nach wie vor ist es jedem selbst überlassen, ob man sich impfen lässt oder nicht. Dennoch denke ich, dass nur eine Impfung das Weg zum Ziel und zu einem normalen Leben ist.

Fazit zur Corona-Infektion

Meine ganz persönliche Corona-Erfahrung brachte gemischte Gefühle. Was zunächst wie eine normale Erkältung aussah, war tatsächlich das Coronavirus. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich jemals damit anstecken würde. Meine Freundin, meine Familie und ich waren immer so sorgfältig was die Einhaltung der Maßnahmen betraf. Schließlich weiß ich bis heute nicht, wie, wo und wann ich mich mit COVID-19 angesteckt habe. Um das Thema nicht noch weiter in die Länge zu ziehen. Ich bin nun geheilt, habe keine weiteren nachleiden – wie der berüchtigte Long-COVID, wie es die Medien gerne beschreiben. Auch meinen Geruchs- und Geschmackssinn habe ich zu 100% wiedererlangt. Meine Lungenfunktion war glücklicherweise auch niemals beeinträchtigt, obwohl ich leidenschaftlicher Shisharaucher bin. Alles in Allem hätte ich natürlich gerne auf diese Corona-Erfahrung verzichtet, bin aber froh, dass ich so glimpflich davongekommen bin. Viele haben sogar gar keine Nebenwirkungen. Dennoch hoffe ich, dass ich beim nächsten Mal schneller geimpft werde und mir somit die Quarantäne ersparen kann. Danke für Eure Aufmerksamkeit, bleibt Gesund und haltet Euch trotz eventueller Lockerungen an die Maßnahmen.

Stand 11.08.21

Das könnte Ihnen auch gefallen